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Muskelkranke e.V. Hessen |
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Verein im rheinmain.tv Reha-Forum der Firma Oratho GmbH 13 April 2008 "Muskelkranke suchen weiter Hilfe" - Artikel Oberurseler Woche Mitglied des Vereins wird zum IT Freelancer des Jahres 2008 auf der CeBIT ausgezeichnet "Mobilität für alle" berichtet in RMVmobil Ausgabe 01.2008 Chancengleichheit für alle - Einfach Europa?! - Stand auf der Info-Börse 2006 im Kurhaus Bad Homburg Verein "Muskelkranke" feierte mit Annika I. Spende für Muskelkranke e.V. Hessen Verein Muskelkranke hofft auf Spenden Mehr als 40 000 Euro für Einrichtungen in der Region Haare schneiden für einen guten Zweck Drastische Kürzung bei Freifahrten 11. Oberurseler Benefizkonzert des Fördervereins "Lions-Club Oberursel e.V." Muskelkranken e.V. Hessen nimmt an dem 1. Kronberger Selbsthilfe- und Gesundheitstag teil Über Hürden helfen Einbau eines Treppenlifts muss Eigentümer dulden Mittel gegen spinale Atrophie In Sachen behindertengerecht nur eine 4! Per Satellit die Oma orten Studentenwerk Marburg Jede Hilfe gibt HoffnungArtikel © 2010 Taunus Zeitung, 2010, Jan.02.01.2010Jede Hilfe gibt Hoffnung Traditionell feierte der Verein Muskelkranke Hessen seinen Jahresabschluss in der Stadthalle Oberursel, und er konnte dabei eine positive Bilanz ziehen. Oberursel. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter des Vereins Muskelkranke Hessen sind zwar die gleichen geblieben, dennoch gelang es in der Mitgliederversammlung in Oberursel, das Vorstandsteam um Hans-Jürgen Wohlleben (Oberursel) und Reinhard Gippert (Frankfurt) zu verjüngen. Neben den bewährten Kräften Edith Conrad (Dietzenbach) und Luise Pfändt wurden nämlich auch Tatjana Barbaranelli und Marcus Wohlleben (Oberursel) in das Vorstandsteam aufgenommen. «Wir hoffen, damit auch junge Betroffene für das Vereinsleben zu gewinnen», sagte Hans-Jürgen Wohlleben. Positiv wurde von den Vereinsmitgliedern auch der neue Flyer aufgenommen, der dank der Unterstützung durch die AOK Hessen gedruckt werden konnte. Fortgesetzt sollen im neuen Jahr die Aktion «Muskelkranke bitte melden». Betroffene können sich dabei in die Datenbank des Vereins eintragen. Damit die Aktion auch erfolgreich verläuft, soll die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt werden. Unter anderem sollen alle hessischen Bürgermeister und Schulleiter angeschrieben und um Unterstützung gebeten werden. «Unser Ziel ist es, alle Muskelkranken in Hessen zu erreichen und ihnen Hilfe anzubieten. Gleichzeitig soll erstmals die Zahl der Betroffenen in Hessen ermittelt werden», führt der Landesvorsitzende aus. Erst dann könne man über die Einrichtung weiterer Stützpunkte entscheiden. Genau so wichtig sei es aber auch, eine größere Öffentlichkeit zu erreichen und über die Erkrankung aufzuklären. Eine Erkrankung, für die es derzeit keine Heilung gibt, weswegen eine intensivere medizinische Forschung dringend notwendig sei. Doch gerade in Zeiten klammer Kassen im Gesundheitswesen sind solche Forschungsprojekte aus Kostengründen nur schwer umzusetzen. Daher will der Verein auch weiterhin Spenden sammeln. Dabei sei jede noch so kleine Spende wichtig. Jede persönliche Hilfe, die die Betroffenen erfahren, sei ein Zeichen der Hoffnung, so Wohlleben. Denn die Unterstützung nähre die Hoffnung auf einen baldigen Erfolg bei der Erforschung der Krankheit. Und genau das sei immens wichtig, denn «ein Weg ohne Hoffnung, ist der schlimmste Weg». © 2010 Taunus Zeitung Reha-Forum der Firma Oratho GmbH 13 April 2008Die Firma präsentiert sich am 13. April im historischen Schlachthof, Offenbach.Die regionale Hilfsmittelmesse wendet sich mit den Themen Rehabilitation und Mobilität für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an sein Publikum. Natürlich sind neben dem Unternehmen noch viele andere namhafte Hersteller aus dem Rehabilitationsbereich vorhanden. Um 10:00 Uhr wird die Messe eröffnet. Es gibt drei Fachvorträge von Herrn Stefan Steinbach, Physiotherapeut (KNZ Bonn).
12:00 Uhr Biomechanik des Gehens 15:00 Uhr Sitzen und Positionieren
"Muskelkranke suchen weiter Hilfe" - Artikel Oberurseler Woche"Im Rahmen der Stammtisch-Treffen des Vereins Muskelkranke und einer öffentlichen Einladung konnte der vorsitzende des Vereins Muskelkranke H.J. Wohlleben die Diplom-Molekularbiologin Annett Kramer zu einem Vortrag zum Thema "Die passende Ernährung zu unserem Gentyp" zusammen mit etwa 20 Gästen begrüßen. Sie erläuterte, wie man mit Hilfe eines einfachen Gentests des Institutes "einfach & genial" seinen Nahrungs- Bewegungstyp bestimmen lassen kann. Die passende Ernährung zum eigenen Gentyp balanciere, so Kramer, den Stoffwechsel aus und sorge für die Verbesserung von Beschwerden chronischer Erkrankungen, wie Migräne, Neurodermitis, Arthrose, Diabetes, Bluthochdruck und andere Zivilisationskrankheiten. Außerdem könne man langfristig auch Übergewichtt ohne JoJo-Effekt, bekämpfen. Mit der Genanalyse könne Mikronährstoffmangel aufgedeckt und behoben werden. Anschließend wurde mit den Vereinsmitgliedern über den aktuellen Stand der Forschung im Bereich Muskelschwund diskutiert. Das besondere Interesse lag auf dem Forschungsthemaeiner Arbeitsgruppe der Berliner Charite, die den Einfluss von Insulin auf den Muskel-Stoffwechsel erforschen will und somit einen Zusammenhang zwischen Ernährung und Muskelschwund herstellen möchte." Oberurseler Woche KW: 15 Donnerstag, 10. April 2008Mitglied des Vereins wird zum IT Freelancer des Jahres 2008 auf der CeBIT ausgezeichnetWOHLLEBEN+IT wird IT Freelancer des Jahres 2008. Grosse Auszeichnung zum Anlass auf der CeBit am Samstag, den 8. März 2008. Marcus Wohlleben wurde vom IT Freelancer Magazin (Trochos GmbH) aufgrund seiner herausragenden Leistungen als IT Dienstleister von der Fachjury mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Kriterien der Preisverleihung waren Qualifikation, Persönlichkeit, Kundenreferenzen, Marketingauftritt und Gesamteindruck des Unternehmens.
"Mobilität für alle" berichtet in RMVmobil Ausgabe 01.2008Oberurseler Stadtmagazin berichtet über den Verein im Dez. 2007"Keine Hoffnung auf Heilung" - Oberurseler Stadtmagazin 12-07 Chancengleichheit für alle - Einfach Europa?! -Anlässlich des Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen hat der Behindertenverband NETZWERK ARTIKEL 3 eine 120 Seiten starke Broschüre vorgestellt, die einen Überblick über die Politik für behinderte Menschen in Europa und der Welt gibt und die entsprechenden Strukturen verständlich erklärt. Bei einer Veranstaltung im Kleisthaus in Berlin wurde die von den JournalistInnen Dr. Sigrid Arnade und Hans-Günter Heiden erarbeitete Broschüre mit dem Titel: „Einfach Europa?! – Was Sie über die Politik für behinderte Frauen und Männer in Europa und der Welt wissen sollten“ vorgestellt.„Da die europäische und internationale Behindertenpolitik für viele Menschen noch ein ‚Buch mit sieben Siegeln’ ist, aber in der politischen Arbeit immer wichtiger wird, haben wir diese Broschüre erarbeitet. Denn wer sich einmischen will, muss auch wissen, was wo entschieden wird und welche Rechte es gibt“, erklärte Hans-Günter Heiden, der sich seit vielen Jahren auf diese Thematik spezialisiert und die Broschüre maßgeblich erarbeitet hat. Ob es um die Antidiskriminierungsrichtlinien der Europäischen Union, die UN Konvention für die Menschenrechte behinderter Menschen oder darum geht, welche AnsprechpartnerInnen es auf europäischer Ebene für behinderte Menschen gibt, hat die neue Broschüre viele Antworten parat. Und dies vor allem auch in verständlicher Sprache. „Diese Broschüre haben wir nämlich in zwei Fassungen geschrieben. Es gibt eine Fassung in der Standardsprache und eine in leichter Sprache. Diese Fassung wurde von Mensch zuerst – dem Netzwerk People First Deutschland, also von Menschen mit Lernschwierigkeiten selbst überarbeitet und überprüft. Diese beiden Fassungen sind bei der Printausgabe auf 120 Seiten zusammengefasst, so dass man die Broschüre sowohl von vorne in der Standardsprache oder von hinten in leichter Sprache lesen kann“, erklärte Dr. Sigrid Arnade bei der Vorstellung der Broschüre. Eine praktische Spiralbindung erleichtert die Handhabung für motorisch gehandicapte LeserInnen. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich. Sie kann als Printversion beim NETZWERK ARTIKEL 3 e.V. und einer Reihe von anderen Behindertenorganisationen bezogen werden, die die Broschüre ideell unterstützt haben. Für den Einzelversand der Printversion wird jedoch eine Schutzgebühr von 2,- ¤ für Porto/Verpackung erhoben. Ein Download der Broschüre ist von der Homepage des NETZWERK ARTIKEL 3 e.V. und der Fürst Donnersmarck Stiftung möglich. Die Veröffentlichung der Broschüre wurde von der Aktion Mensch, der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin und vom Verein „Fraktion 2002“ e.V. finanziell gefördert. "Einfach Europa?!" - Broschüre Standard "Einfach Europa?!" - Broschüre Leicht
Verein "Muskelkranke" feierte mit Annika I.
Spende für Muskelkranke e.V. Hessen
Verein Muskelkranke hofft auf SpendenOberursel. Totalschaden, so lautete die vernichtende Nachricht nach einem Unfall, in den der Kleintransporter des Vereins Muskelkranke Hessen vor kurzem verwickelt war. Die Spende von insgesamt 500 Euro, die Brigitte Grüneisen vom Salon Servicewelle und Annegret Schneider, Inhaberin der Parfümerie Kappus, dem Verein, der seinen Sitz in Oberursel hat, überwiesen hat, kam da nun gerade recht. Beide Geschäftsfrauen haben dem Verein damit zum dritten Mal eine Spende zukommen lassen. „Um einen gebrauchten Kleintransporter zu kaufen, brauchen wir jedoch rund 6000 Euro“, schätzt Vereinschef Hans-Jürgen Wohlleben.Rund 200 000 Muskelkranke gibt es in Deutschland, davon leben etwa 20 im Hochtaunuskreis, so Wohlleben. Doch da er die genaue Zahl der Kranken wissen möchte, plant der Vorsitzende fürs kommende Jahr eine Aktion, in der die Betroffenen aufgerufen werden, sich beim Verein (anonym) zu melden. „Auch in Oberursel würde ich mir wünschen, zu erfahren, wie viele Rollstuhlfahrer es gibt“, sagt Wohlleben. Zurzeit weiß er von vier Muskelkranken, die in der Brunnenstadt leben. „Das Schlimmste ist, dass es für Muskelkranke keine Hoffnung auf Heilung gibt“, so Wohlleben. Man könne nur auf die Genforschung hoffen. Doch die Zahl der Betroffenen sei leider zu klein, als dass die Industrie Anreize hätte, stärker in die Forschung zu investieren. Die Krankheit verlaufe meist ohne Schmerzen; die Diagnose sei deshalb schwierig. Bevor bei Kindern eine Muskelkrankheit festgestellt werde, würden sie oft als faul gelten, weil sie nicht lange stehen könnten, so Wohlleben. Auch bei Erwachsenen lasse zuerst die Beinmuskulatur nach. „Es ist eine schleichende Krankheit“, sagt Wohlleben. Da die Muskelzellen durch Fettzellen ersetzt werden, sieht man den Menschen die Krankheit nicht an. Der Verein zählt im Frankfurter Raum rund 300 Mitglieder. Davon setzen sich zehn aktiv für die Belange der Muskelkranken ein, berichtet der Vorsitzende. Gemeinsam mit einem Zivildienstleistenden betreuen ehrenamtliche Helfer rund 20 Muskelkranke im Hochtaunus, so Wohlleben. „Wir kümmern uns um die Leute, die nicht mehr von ihren Eltern betreut werden können.“ Zwar dürfe der Verein keine ärztliche Beratung tätigen, wohl aber Empfehlungen aussprechen. Zusätzlich berät der Verein Betroffene und Angehörige, wenn es um die Kontaktaufnahme mit Behörden oder um Umbauten beispielsweise für Rollstuhlrampen geht. „Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, haben wir jedoch für alle Hilfe Suchenden ein offenes Ohr“, sagt Wohlleben. „Wir sind für viele eine willkommene Anlaufstelle, denn unsere Beratung ist anonym und kostenlos.“ (sob)
Mehr als 40 000 Euro für Einrichtungen in der RegionMerck-Mitarbeiter verzichteten auch 2004 wieder auf die Centbeträge ihres Entgelts und das Unternehmen verdoppelte diesen Betrag
Seit Beginn dieser jährlichen Aktion im März 1989 kommt das Geld karitativen Einrichtungen und Selbsthilfegruppen zugute. Die Vergabe der Spendengelder erfolgt durch den Verwaltungsausschuss, in dem Vertreter verschiedener Merck-Abteilungen sitzen. Zu den Begünstigten gehören in diesem Jahr Muskelkranke e.V. Hessen, Lebenshilfen für geistig und mehrfach Behinderte Riedstadt und Darmstadt, Aids-Hilfe Darmstadt, Bundesselbsthilfeverband Osteoporose Arbeitsgruppe Darmstadt, Blindenbund Bezirksgruppe Darmstadt-Südhessen, Förderverein für sprach- und hörbeeinträchtigte Kinder e.V. und Christoffel Blindenmission. Seit März 1989 kamen aufgrund der Spendenbereitschaft der Merck-Mitarbeiter mehr als 375 000 Euro zusammen.
Haare schneiden für einen guten Zweck
Drastische Kürzung bei FreifahrtenBundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will in einem Gesetzentwurf die Freifahrtregelung für 1,4 Millionen Behinderte im öffentlichen Personennahverkehr noch stärker kürzen als bisher geplant. Danch sollen die Fahrpreis-Erstattungen von Bund und Ländern an die Verkehrsverbünde in Höhe von 500 Millionen nicht um 60 Millionen Euro, sondern um fast das Dreifache zusammengestirchen werden.Sparwut: "Auf dem Rücken von Behinderten und Verkehrsunternehmen sollen ab 2007 jährlich 159,8 Millionen Euro eingespart werden", kritisert der Präsident des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen, Günster Elste. Zusätzlich dürfen Behinderte für kostenlose Fahrten in Bussen und Bahnen künftig nur noch den Verkehrsverbund am Wohn- oder Arbeitsort nutzen und nicht wie bisher in ganz Deutschland. Schmidts Vorhaben ist vor der Sitzung des Bundeskabinetts am Mittwoch umstritten. Kanzleramt und Verkehrsministerium scheuen bislang die Einschnitte.
11. Oberurseler Benefizkonzert des Fördervereins "Lions-Club Oberursel e.V."Zugunster der Aktion "Lions helfen Menschen in Not" findet das jährlich wiederkehrende Benefizkonzert, diesmal mit dem Gospel Chor "Voices Unlimited", am 25.11.2004 um 19:30 Uhr in der Christus-Kirche Oberursel, Oberhöchstadter Straße, statt. Die diesjährige Veranstaltung kommt der ambulanten Hospiz-Gruppe Oberursel zugute. Die Oberurseler Hospiz-Gruppe befindet sich zur Zeit in Trägerschaft des Caritas Verbandes im Aufbau, die sich der schwierigen Aufgabe der Sterbebegleitung schwerstkranker und bedürftiger Menschen widmet. Die ambulante Hospiz-Gruppe ermöglicht Sterbebegleitung zu Hause, in Alten- und Pflegeheimen sowie Kliniken. Weiter geplant sind u.a. die ambulante Hilfe im Hochtaunuskreis um ein stationäres Hospizangebot zu erweitern. Karten zu 12,50¤ bei OK Service Oberursel Kumeliusstraße 8, Tel. 0 61 71 - 58 72 99 oder an der Abendkasse Bei Fragen zur Hospiz-Gruppe Oberursel, zum Lions-Club im allgemeinen oder zum Gospel Konzert wenden Sie sich bitte an Ullrich Reitz, Tel. 0 61 71 - 2 55 72
Muskelkranken e.V. Hessen nimmt an dem 1. Kronberger Selbsthilfe- und Gesundheitstag teilDer Selbsthilfeverein Muskelkranke e.V. Hessen, mit neuem Standort innerhalb Oberursels jetzt in der Oberen Zeil 4, nimmt an dem 1. Kronberger Selbsthilfe- und Gesundheitstag als Aussteller teil. Der Verein bietet Interessierten die Möglichkeit sich über die verschiedenen Muskelkrankheiten zu informieren. Obwohl schätzungsweise 200.000 Menschen in Deutschland an einer der etwa 200 Arten von Muskelkrankheiten leiden, sind diese bisher nicht erforscht. Der Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, den Betroffenen durch persönliche Unterstützung das tägliche Leben zu erleichtern. Des weiteren sammelt der Verein Spenden, um vereinzelte Forschungsgruppen die Möglichkeit zu geben, überhaupt die Forschung der Muskelkrankheiten in Erwägung zu ziehen. Interessierte die am jetzigem Samstag, den 2.10.04, nicht die Möglichkeit haben den Verein zu kontaktieren, können gerne an dem monatlichem "Stammtisch" Informationen bekommen. Eine kurze Kontaktaufnahme im Vorfeld ist hilfreich.
Über Hürden helfen
Wohlleben gehört 1983 zu den Gründern des Vereins Muskelkranke e.V. Hessen und ist seit dieser Zeit, maßgeblich unterstützt von seiner Frau Marianne, auch dessen Vorsitzender. Der Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die medizische Forschung voranzutreiben und die Rehabilitation der Erkrankten zu verbessern, ist Ansprechpartner für Muskelkranke im Rhein-Main-Gebiet und im Hochtaunuskreis und zählt zur 120 Mitglieder. Zu ihnen gehört Luise Pfändt, die wegen ihrer Muskelerkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist. Sie hatte den Antrag gestellt, Hans-Jürgen Wohlleben für sein Engagement den Ehrenbrief des Landes Hessen zu verleihen. Diese hohe Auszeichnung wurde Wohlleben gestern zuteil. Bürgermeister Hans-Georg Brum überreichte dem Oberurseler im Beisein von Parlamentschef Dr. Martin Heubel die von Ministerpräsident Roland Koch (CDU) und Landrat Jürgen Banzer (CDU) unterzeichnete Urkunde. Wohlleben erhielt den Ehrenbrief aber nicht nur für seinen Einsatz für Muskelkranke, sondern auch für seine Mitarbeit im Vorstand des Bundes des Selbstständigen (BDS) seit 1994, an dessen Spitzer er fünf Jahre lang stand. Als Vertreter der BDS sei Wohlleben nicht immer „pflegeleicht“ gewesen, habe zum Wohl des Oberurseler Einzelhandels mit der Stadt „manchen Strauß“ ausgefochten, sagte Brum. Es sei sicher nicht leicht gewesen, eine solche Verneigung zu fürhren, in der sehr unterschieliche Interessen unter einen Hut zu bringen waren, vermutete der Bürgermeister. Wohlleben nutze die Feierstunde im Rathaus, um auf die Probleme Muskelkranker aufmerksam zu machen, die nicht nur in der medizinischen Versorgung zu suchen seien. „Da viele Muskelkranke Rollstuhlfahrer sind, stoßen sich allzu oft an unüberwindbare Hürden, wenn sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollen“, sagte Wohlleben. Weil es in vielen Institutionen, auch bei Ärzten, noch keine Barrierefreiheit gebe, seien die Erkrankten ich ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Auch verfügen die etwa 200 000 Muskelkranken nicht über eine Lobby. Während Millionen Euro in die Krebsforschung gesteckt würden, stünden kaum Mittel für die Erforschung der Muskelkrankheit zur Verfügung, für deren Behandlung noch immer kein Medikament gefunden sei.
Einbau eines Treppenlifts muss Eigentümer duldenDer Mieter darf einen Treppenlift einbauen, wenn dessen Lebenspartner so stark behindert ist, dass er das Treppenhaus nicht ohne mechanische Hilfe begehen kann, entschied das Bundesverfassungsgericht (Beschluss vom 28. 03. 2000 - 1 BvR 1460/99). Im Rahmen der Interessenabwägung darf der Mieter nicht darauf verwiesen werden, eine behindertengerechte Wohnung anzumieten. Berechtigten Bedenken des Vermieters, dass durch den Lifteinbau zusätzliche Gefahrenquellen entstehen, kann durch den Nachweis zweckdienlicher Versicherungen wie Haftpflichtversicherung oder Sicherheitsleistungen begegnet werden. Das Bundesverfassungsgericht bestätigt eine frühere Entscheidung, wonach Artikel 14 Abs. 1 Satz 1 Grundgesetz nicht nur die Eigentumsposition des Vermieters schütze. Auch das Besitzrecht des Mieters an der gemieteten Wohnung sei Eigentum im Sinne von Artikel 14 Grundgesetz. Die Entscheidung ist weit reichend, denn das Bundesverfassungsgericht erkennt an, dass das eigentumskräftige Besitzrecht des Wohnungsmieters auch das Mitbenutzungsrecht des zur Wohnung führenden Treppenhauses umfasst.
Mittel gegen spinale AtrophieErstmals haben Mediziner eine Behandlungsmöglichkeit gegen spinale Muskelatrophie entdeckt. Bei dieser Erbkrankheit, die tödlich verlaufen kann, ist das Gen SMN1 mutiert oder fehlt sogar ganz. Dies verursacht einen Mangel an dem Proteins SMN, der wiederum schwere Muskelschäden bewirkt. Mediziner fanden nun heraus, dass das Medikament Valproinsäure, das seit Jahrzehnten gegen Epilepsie eingesetzt wird, eine Kopie des Gens SMN1 aktiviert, das so genannte SMN2. Im Labor erhöhte Valproinsäure die Bildung des Proteins SMN. (ap)
In Sachen behindertengerecht nur eine 4!Oberursel. Um die Barrierefreiheit der Oberurseler Innenstadt ging es bei dem Rundgang am Dienstag, an dem etwa 30 Personen teilnahmen. Das Ergebnis dieser Begehung soll in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden. Zu dieser Tour, die unter dem Motto "Behindert ist man nicht, behindert wird man" veranstaltet wurde, waren neben Betroffenen auch interessierte Bürger und Vertreter der zahlreichen Behindertenverbände, wie zum Beispiel der IB, anwesend. Grünen-Abgeordneter im hessischen Landtag, Dr. Andreas Jürgens, selbst Rollstuhlfahrer und federführender Forumssprecher bei der Entwicklung und Durchsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes, war ebenfalls mit von der Partie. Gestartet wurde an der Rampe des Rathauses. An dieser versuchten sich die Mobilitätsbehinderten und - sofern die Oberarmmuskulatur nicht richtig intakt und entsprechend trainiert war - gestaltete sich dort das Erklimmen nicht ganz so einfach. Eine Steigung von maximal sechs Prozent gilt als Richtlinie für solche Gebilde, welche die Rampe zum Rathaus wohl einhält bzw. gering übersteigt. Weiter ging es hiernach in die Strackgasse, in der - dieser Umstand würde Nichtbehinderten nicht sofort ins Auge fallen - zu den meisten Geschäften ein Treppenabsatz zu überwinden ist und somit für Menschen mit Rollstuhl eine wirkliche Barriere darstellt. Die Geschäfte in der Vorstadt schnitten in dieser Hinsicht besser ab, da die meisten ebenerdige Eingänge haben. Als ohne fremde Hilfe unüberwindbar wurde der Marktplatz mit seiner ausgeprägten Neidung und seiner Kopfsteinpflasterung eingestuft. Eine Anwesende monierte, dass öffentliche Toiletten, die auch für Behinderte geeignet seien, in Oberursel nur in der Stadthalle vorhanden sind und wenn diese nicht geöffnet ist, keine Alternative anzutreffen sei. Man erfuhr auch, das im gesamten Stadtgebiet ausschließlich zwei Restaurants existieren, die behindertengerecht ausgestattet seien. Im Anschluss an die Innenstadt-Tour kam man im Alt-Oberurseler Brauhaus - eines der zwei behindertengerechten Restaurants - zum abschließenden Resümee zusammen. Auf der Skala von 1 bis 6 verteilte Dr. Jürgens für die Barrierefreiheit Oberursels großzügig eine 3+, womit er von den Oberurselern Widerspruch erntete. Dieser wurde durch den für Mobilitätsbehinderte nicht zugänglichen S-Bahnhof als auch das Schwimmbad belegt. Daraufhin korrigierten die Anwesenden die Benotung auf eine 4. Selbstverständlich kann ein "Barrierefreies Oberursel" nicht von heute auf morgen umgesetzt werden. Der Kostenaufwand für eine solche Umrüstung ist enorm hoch. Schritt für Schritt ließe sich dennoch ein barriesrefreies Oberursel allemal realisieren. Ein notwenidiger und kostengünstiger Einstieg stellt hier die Neuentwicklung jeglicher öffentlicher Einrichtungen - als jüngstes Beispiel sei hier das Camp King zu erwähnen - dar, die die Bewegungseinschränkuneg Rollstuhl fahrender Bürger zumindest nicht erweitern würde. Als vollen Erfolg wertete Christina Herr, aus dem Ortsvorstand der Grünen, die Aktion: "Die Argumente, es gebe kaum Behinderte in Oberursel und es gebe keine Barrieren, sind eindrucksvoll widerlegt. Es wird sich zeigen, ob das Signal der Betroffenen bei den Stadtverordneten, wenn der Antrag für ein barrierefreies Oberursel auf der Tagesordnung steht, angekommen ist."
Per Satellit die Oma ortenFrankfurt. Mit einer Satellitenordnung via Handy will der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe mobilen Senioren und Behinderten mehr Sicherheit bei Freizeitaktivitäten bieten. Das neue Notrufsystem wird bundesweit erstmalig an eine Notrufzentrale angekoppelt und ermöglicht schnelle Hilfe, falls den Betroffenen unterwegs etwas passiert. Wie der Leiter der Hausnotruf-Zentrale, Manfred Rysavy, berichtete, erhalten die Teilnehmer des Projektes ein ganz normales Handy, das zusätzlich mit GPS (Global Positioning System), einem über Satelliten gesteuerten Ordnungssystem, und einer gesonderten Notruftaste ausgerüstet ist. Damit kann im Notfall bundesweit der Standort des Handy-Inhabers festgestellt werden. Die Zentrale kann dann schnell Rettungsdienst, Polizei oder andere Helfer verständigen und punktgenau zum Fundort des Verunglückten dirigieren. Gerade unter Senioren gibt es nach Rysavys Erfahrungen viele, die zwar noch mobil genug für diverse Freizeitaktivitäten sind, darauf aber aus Angst verzichten, man könne sie in einem Notfall nicht rechtzeitig finden.
Studentenwerk MarburgDas Studentenwerk Marburg (Tel. 06421 - 296 140) bittet uns, unsere Mitglieder, Freunde und Organisationen darauf hinzuweisen, dass das KONRAD-BIESALSKI-HAUS in Marburg ein Studentenwohnheim für körperbehinderte und nichtbehinderte StudentInnen ist, das über eine behindertengerechte Ausstattung der Zimmer, einen Pflegedienst rund um die Uhr, einen speziellen Busfahrdienst sowie Bäder für medizinische Anwendungen verfügt. |